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BDVI-Portrait

Der BDVI ist die Berufsvertretung der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure (ÖbVI) in Deutschland. Als Wirtschafts- und Berufsverband vertritt er die Interessen seiner Mitglieder untereinander und gegenüber Politik, Wirtschaft und Verwaltung. Die ÖbVI sind vom Staat beliehene Freiberufler, die mit hoheitlichen Aufgaben im Bereich Vermessungswesen betraut sind. Sie erbringen öffentliche Dienstleistungen in privater Organisation. Ein ÖbVI untersteht staatlicher Aufsicht und darf nicht in einem Weisungsverhältnis oder gewerblich tätig sein; sein Handeln ist von Neutralität und persönlichem Verantwortungsbewusstsein bestimmt. Bei allen Aufgaben in Bezug auf Grundstücke und Immobilien sind sie technische Dienstleister, aber auch Berater und Mittler zwischen Wirtschaft und Verwaltung. 

Durch die Beleihung der ÖbVI mit hoheitlichen Aufgaben hat der Staat seinen Haushalt bereits um Lohnsummen und Arbeitsplatzkosten für mehr als 15.000 Beschäftigte entlastet. Der BDVI setzt sich dafür ein, den Grundsatz der Staatsentlastung im öffentlichen Vermessungswesen durch Übertragung aller nicht administrativen Aufgaben auf die ÖbVI weiter voranzutreiben. Auf der einen Seite ist die Vermessungsdienstleistung der ÖbVI bürgernah, effizient, marktorientiert und oft kostengünstiger; auf der anderen Seite können sich die Verwaltungsstellen so auf ihre administrativen Aufgaben konzentrieren. 

Bisher ist das Berufsrecht der ÖbVI ebenso wie das Bauplanungs- und Grundbuchrecht nicht bundeseinheitlich geregelt. Bayern behält sich seit 1909 vor, dass Katastervermessungen ausschließlich durch die Vermessungsämter durchgeführt werden dürfen. Auch in Hinblick auf das weitere Zusammenwachsen Europas sieht es der BDVI als seine Hauptaufgabe an, Überzeugungsarbeit für eine Vereinheitlichung des Vermessungs- und Berufsrechts zu leisten. 

Das Werbeverbot der ÖbVI verhindert, sowohl den Beruf als auch das Vermessungswesen allgemein mit seinen Aufgaben den Bürgern und der Wirtschaft deutlich zu machen. Durch Öffentlichkeitsarbeit auf Verbandsebene will der BDVI hier Transparenz schaffen. Die ÖbVI erbringen ihre Dienstleistung nicht nur für kommunale Institutionen, sondern auch für private Bauherren, Bau- und Erschließungsträger, technische Verwaltungen und für Objekte des Industrie-, Hoch-, Verkehrs- und Tiefbaus.

Imagebroschüre BDVI

Ziele, Leistungen und Aufbau - ein innovativer Verband mit Standpunkten stellt sich vor.

Druckvorlage mit Adresse der Geschäftsstelle

 

Vermessungsrecht

Gesetz über das amtliche Vermessungswesen im Land Brandenburg (Brandenburgisches Vermessungsgesetz - BbgVermG) vom 27.05.2009

 

Berufsrechtliche Grundlagen

Gesetz über die Öffentlich bestellten Vermessungsingenieurinnen und Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure im Land Brandenburg (Brandenburgisches ÖbVI-Gesetz – BbgÖbVIG) vom 28. November 2016 (GVBl. I, Nr. 27)

 

Gebührenrecht

Gebührenordnung für das amtliche Vermessungswesen im Land Brandenburg (Vermessungsgebührenordnung - VermGebO)vom 16. September 2011 (GVBl.II/11, [Nr. 55]), geändert durch Verordnung vom 19. Juli 2013 (GVBl.II/13, [Nr. 59])

Regelung und Erläuterungen zur Erhebung von Gebühren und Auslagen durch Öffentlich bestellte Vermessungsingenieure, Erlass des Ministeriums des Innern Aktenzeichen: I/3 - 516-30 vom 16.04.2012 (Druckversion)

 

Bodenrecht

Sachenrechtsbereinigungsgesetz 
vom 21. September 1994 (BGBl.I S. 2457)

Nutzungsentgeltverordnung 
neugefasst am 24. Juni 2002 (BGBl.I S. 2562)

Bundeskleingartengesetz 
vom 28. Februar 1983 (BGBl.I S. 210)

Bodensonderungsgesetz 
vom 20. Dezember 1993 (BGBl.I S. 2182, 2215)

Verkehrsflächenbereinigungsgesetz 
vom 26. Oktober 2001 (BGBl.I S. 2716)

Vermögenszuordnungsgesetz 
vom 29. März 1994 (BGBl.I S. 709)