Bund der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure e.V.
Mecklenburg-Vorpommern

E-Mail: vorstand@bdvi-mv.de
Internet: www.bdvi-mv.de

Berufsrecht

Im Land Mecklenburg-Vorpommern kann z. B. ein Vermessungsingenieur, der die zweijährige Laufbahnausbildung für den höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst erfolgreich mit der Großen Staatsprüfung abgeschlossen und anschließend ein Jahr im Land Mecklenburg-Vorpommern bei Liegenschaftsvermessungen mitgewirkt hat, auf eigenen Antrag von der dafür zuständigen Aufsichtsbehörde zum ÖbVI ernannt werden. Als Ausdruck seiner hoheitlichen Befugnisse verwendet der ÖbVI bei der Erledigung seiner Aufgaben als ÖbVI ein Dienstsiegel mit dem Wappen des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Nach dem Geoinformations- und Vermessungsgesetz Mecklenburg-Vorpommern (GeoVermG M-V) nehmen die Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure (ÖbVI) die Aufgaben des amtlichen Vermessungswesens als Träger eines öffentlichen Amtes wahr.

In dieser Funktion sind die ÖbVI Träger eines öffentlichen Amtes und Behörde im Sinne des Verwaltungsverfahrens- und Zustellungsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern (VwVfG M-V). Sie sind damit eine gleichberechtigte Säule im amtlichen Vermessungswesen des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Rechtsgrundlage für die Berufsausübung bilden

Neben der hoheitlichen Tätigkeit können die ÖbVI auch nicht hoheitliche Vermessungen (z. B. Ingenieurvermessungen) ausführen oder als Gutachter, z. B. in der Grundstücksbewertung, tätig sein.