Bund der Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure e.V.
Mecklenburg-Vorpommern

E-Mail: vorstand@bdvi-mv.de
Internet: www.bdvi-mv.de

Der etwas andere Vermessungsingenieur

Die Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure (ÖbVI) sind hochqualifizierte Experten des Vermessungswesens.

Als beliehene Freiberufler und Träger eines öffentlichen Amtes erfüllen sie hoheitliche Aufgaben auf dem Gebiet des öffentlichen Vermessungswesens und sind damit funktional einer Behörde gleichgestellt. Sie führen Vermessungen im Liegenschaftskataster durch, dürfen Tatbestände an Grund und Boden beurkunden und gutachterlich tätig sein. Da die Tätigkeit des ÖbVI eine hohe Verantwortung in sich trägt, ist die Berufsausübung in einem Gesetz über die Berufsordnung definiert.

Kurzum: Mit Eigenverantwortung und persönlicher Haftung garantiert der ÖbVI freiberufliche Vermessungsdienstleistungen bei staatlicher Aufsicht.

Das in Artikel 14 des Grundgesetzes garantierte Eigentumssicherungssystem von Grund und Boden erfordert es, die hoheitlichen Aufgaben des Vermessungswesens staatlich zu gewährleisten. Das Modell der freiberuflichen Beleihung bindet die Dienstleistungen dabei an eine staatliche Kostenordnung. Begleiteffekt ist ein qualitätsfördernder Leistungswettbewerb.

Der ÖbVI ist Ihr idealer Partner in allen Fragen des Vermessungswesens. Überzeugen Sie sich selbst:

Wer wird ÖbVI?

Der Weg zum ÖbVI führt in der Regel über ein Studium in der Fachrichtung Geodäsie und die anschließende Laufbahnausbildung für den höheren technischen Verwaltungsdienst (Referendariat), das man mit dem Zweiten Staatsexamen abschließt.

Voraussetzung für die Bestellung durch das Landesamt für innere Verwaltung ist zudem, dass der Ingenieur nach der Laufbahnprüfung zum höheren bzw. gehobenen vermessungstechnischen Verwaltungsdienst umfassende Praxiserfahrungen im Beruf vorweisen kann, also bereits über einen längeren Zeitraum überwiegend mit Katastervermessungen beschäftigt gewesen ist.

Näheres unter: